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F.A.Q. & How 2 zurück zur F.A.Q. & How 2 Übersicht

Anschaltung von Leuchtstoffröhren

Hier soll einfach kurz geschildert werden wie man eine Leuchtstoffröhre anschließt, was dabei zu beachten ist und kurz die Funktionsweise angerissen werden.

Man kann Leuchtstoffröhren auf zwei verschiedene Arten anschließen:

  1. Vorschaltgerät - Starter - Leuchtstoffröhre
  2. elektronisches Vorschaltgerät - Leuchtstoffröhre

Anschluss mit konventionellem Vorschaltgerät (KVG) und Starter:

Der Starter wird zunächst parallel zur Leuchstoffröhre angeschlossen. Das Vorschaltgerät wird dann in reihe zu der Röhre an die Netzspannung angeschlossen. Deshalb haben die meißten Röhren auch 4 Anschlüsse, wobei diese auf den jeweiligen Seiten elektrisch leitend verbunden sind (diese "Verbindung" sind die Elektroden, innen in der Röhre).

Das Vorschaltgerät kann man einfach als Spule (Drossesl / Drosselspule) ansehen. Mehr ist auch in diesen nicht enthalten. In einem Starter befindet sich eine Glimmlampe mit einem Bimetall und im Normalfall ein Entstörkondensator.

Startvorgang erklärt (Zündung der Leuchstoffröhre)

Um den Startvorgang (oder auch Zündung) möglichst einfach zu erklären, stellt man sich den Starter als schnellen Schalter vor.

Schritt1 - Anklicken zum vergrößern

Wird nun Spannung an die Schaltung angelegt so ist die Röhre zunächst nicht leitend und die Spannung liegt an dem Starter an. Das bedeutet das ein kleiner Strom fließt und so die Glimmlampe beginnt zu leuchten.

 

 

 

 

Schritt2 Zum vergrößern anklicken

Nun wurde das Bimetall erwärmt und der Kontakt schließt sich ( in der Skizze durch Schalter dargestellt). Nun fließt natürlich ein sehr hoher Strom durch die Elektroden der Leuchtstoffröhre, so dass diese sich erwärmen. Gleichzeitig baut sich in der Drossel ein Magnetfeld auf. Da die Glimmlampe nun überbrückt wird, kühlt diese sich wieder ab.

Schritt3 Zum vergrößern anklicken

Durch die Abkühlung der Glimmlampe öffnet sich der Kontakt des Bimetalls wieder. Nun wo der große Stromfluss nicht mehr vorhanden ist, bricht das Magnetfeld in der Drossel sehr schnell zusammen und es wird dadurch (Selbstinduktion) eine hohe Spannung induziert. Diese ist hoch genug um die Leuchtstoffröhre zu zünden. Sobald diese leuchtet bildet sich ein Spannungteiler zwischen Drossel und Röhre, so dass diese den Strom steuert. Wenn die Röhre beim ersten Versuch nicht zündet, beginnt das Spiel von neuem, bis eine Zündung stattfindet.

Anschluss mit elektronischem Vorschaltgerät:

Der Anschluss mit einem elektronischem Vorschaltgerät ist sehr einfach. Dieses wird einfach in Reihe zur Röhre angeschlossen. Dieses benötigt keinen Starter und die Röhre arbeitet mit einem höheren Wirkungsgrad. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Röhre nicht mehr flimmert (ansonsten hat man 50Hz flimmern, welches sehr schnell Kopfschmerzen bereiten kann). Einige elektronische Vorschaltgeräte können die Röhren auch dimmen.

Anschluss mehrerer Röhren:

Es können z.B. zwei Röhren in der sogenannten Tandemschaltung betrieben werden. Diese finden Sie hier in einem anderen Artikel unserer Seite: Platinenbelichter

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Anschaltung von Leuchtstoffröhren
 
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